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Mottfeuer sind rechtswidrig und schaden der Umwelt Jeden
Herbst, wenn die Aufräumarbeiten im Wald, auf den Feldern und in den Gärten durchgeführt und Grünabfälle verbrannt werden, häufen sich die Klagen über die dichten, beissenden Rauchschwaden der mottenden
Feuer, welche ganze Wohngebiete oder Täler einnebeln. Gemäss den Bestimmungen der eidgenössischen Luftreinhalteverordnung (LRV) sind Mottfeuer aber klar rechtswidrig. Laub, frisches Astmaterial sowie feuchte
oder nasse pflanzliche Abfälle dürfen nicht länger im Freien verbrannt werden. Die Gründe dafür sind einleuchtend: Voraussetzung für eine vollständige Verbrennung bilden genügend Luftzufuhr und eine
ausreichend hohe Temperatur. Bei Mottfeuer ist dies nicht der Fall, so dass die Verbrennung unter starker Rauchentwicklung unvollständig verläuft und die organische Materie im Grüngut nicht vollumfänglich in
Kohlendioxid und Wasser umgewandelt wird. Nebst Rauch beinträchtigen der lästige Geruch sowie übrige Schadstoffemmissionen das allgemeine Wohlbefinden.
Mottfeuer und deren Schadstoffe Bei der Verbrennung von nassen Grünabfällen
entstehen das giftige Kohlenmonoxydgas und organische Verbindungen mit teils krebserregender Wirkung wie z.B. polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK; Bestandteile von Teer). Zudem produziert ein
grösseres Mottfeuer in sechs Stunden gleich viel Russ und Rauchpartikel, wie 250 Autobusse während eines Tages.
Verwerten anstelle Verbrennen Grünabfälle zu verwerten ist bedeutend umweltverträglicher als diese zu verbrennen! Bei Feld- und
Gartenarbeiten kann das anfallende Astmaterial beispielsweise gehäckselt und als Strukturmaterial für die Kompostierung, als Abdeckmaterial für Rekultivierungen oder als Brennholzschnitzel in
Holzfeuerungen verwendet werden.
Sauberes Leissigen – zäme geit’s!
Radon Radon ist ein natürliches, radioaktives Edelgas. Es dringt durch Ritzen, Risse und Naturböden aus dem Untergrund in Gebäude ein. Je nach
Durchlüftung reichert es sich im Gebäudeinnern an. Es
verursacht Lungenkrebs und führt nach Schätzungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) in der Schweiz zu rund 300 Todesfällen pro Jahr. Radon fordert damit jährlich rund halb so viele Todesopfer wie der Strassenverkehr.
Die kantonale Fachstelle hat in den meisten Gemeinden
des Kantons Bern Radon Messungen durchgefĂĽhrt. Die Gemeinde Leissigen wurde als gering belastet eingestuft. Das heisst, die Radon Belastung liegt bei unter 100 Bq (Bequerel) pro m3.
Links zu Radon im Kanton Bern und den einzelnen Gemeinden: Kantonales Amt fĂĽr Umwelt
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